Veranstaltungen

28.03.2017 - 30.03.2017

16. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag

Gemeinsam mit seinen Partnerverbänden vom Runden Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände wird der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. beim 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag vom 28. bis 30. März 2017 in Düsseldorf präsent sein. Wir freuen uns über Ihren Besuch an unserem Stand.

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28.03.2017

Forum des IGFH und Kompetenz-Zentrum

Unsere Vorsitzende Kerstin Held nimmt als Referentin teil.

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02.06.2017 - 05.06.2017

Familientreffen 2017 erstmals in Haltern am See

Anmeldung

Kinderkartei

Ein Termin zum Vormerken: Wir laden schon jetzt ein zum Familientreffen des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V. über Pfingsten 2017.

Das Familientreffen findet 2017 erstmals in der Heimvolkshochschule Gottfried Könzgen in 45721 Haltern am See statt. Mehr zum Haus kann man hier erfahren: www.hvhs-haltern.de

Zum genauen Programm, zum Fortbildungsthema und zu den Referenten stehen noch keine Details fest. Sobald dazu Näheres feststeht, wird es hier veröffentlicht.

 

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19.06.2017

Fachtagung "Pflegefamilie und dann? Careleaver im Übergang"

Unsere Vorsitzende Kerstin Held nimmt teil.

Bisher wurde das Thema Leaving Care, der Übergang aus stationären Hilfen in Deutschland, vor allem mit dem Fokus auf die stationäre Heimerziehung bearbeitet. Mit dieser Tagung möchten wir den Blick auf die Vollzeitpflege ausweiten.

In Pflegefamilien wird die formale Beendigung der Hilfe zur Erziehung in der Regel wenig thematisiert. Man fühlt sich „als Familie“ und für viele Pflegeeltern ist es selbstverständlich, ihre Pflegekinder auch weiter zu unterstützen. Für die jungen Menschen im Übergang bleibt dabei allerdings oft unklar, in welcher Weise der Kontakt nach dem Hilfeende oder Auszug weitergeführt wird. Welche materielle, lebenspraktische und emotionale Unterstützung kann von den oft als Eltern erlebten (aber juristisch nicht unterhaltsverpflichteten) Pflegeeltern
noch erwartet werden? Denn auch die Pflegekinderdienste gehen häufig davon aus, dass ein Unterstützungsbedarf nach dem Hilfeende von den „ehemaligen“ Pflegeeltern aufgefangen wird, obwohl gemäß § 41 SG VIII Hilfen des Jugendamtes bis zum Alter von 27 Jahren möglich wären.

Immer die Careleaver selbst im Blick soll aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Tagungsbeteiligten versucht werden, Lösungsvorschläge für eine Verbesserung der Situation von Pflegekindern im Übergang zu finden.

http://www.careleaver-kompetenznetz.de/index.php?article_id=48

 

 

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07.09.2017

Fachberater in der Sonderpflege für Kinder mit Behinderung in Pflegefamilien

Anmeldung

Wenn ein Kind mit Behinderung, das nicht in seiner Herkunftsfamilie aufwachsen kann, den Weg in eine Pflegefamilie findet, werden hohe Anforderungen an die Begleitung und Beratung des Pflegeverhältnisses gestellt. Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. wird häufig von öffentlichen und freien Trägern zu Hilfe gerufen. Diese Hilferufe möchten wir im Rahmen dieser Tagung erläutern, Erfolgsgeschichten erzählen und lösungsorientiert gemeinsam arbeiten.

Zielgruppe: Berater der öffentlichen und freien Jugendhilfeträger und Eingliederungshilfe, sowie Fachdienste und solche, die es werden wollen

Themen des Vormittags: 9.30 bis 12 Uhr

1) Alltag einer Pflegefamilie mit behinderten Kindern (Kerstin Held)
Der etwas andere Alltag! Wie gelingt Familie und Versorgung mit den zusätzlichen Anforderungen an Verwaltung und Koordination?
2) Gestaltbare Übergänge (Dirk Schäfer)
Wie können Übergänge gelingend und für alle Beteiligten positiv gestaltet werden? Über das Kennenlernen, den Einzug, den Wechsel in schweren Krisen bis hin zu Möglichkeiten der Autonomieentwicklung bei Auszug und auch den Umgang mit Trauer beim Tod des Kindes.
3) Dokumentation in der Pflegefamilie (Kerstin Held)
Notwendiges Übel oder sinnvolle Ergänzung? Wie Dokumentation gelingen und als Erleichterung und Absicherung der Pflegefamilie dienen kann.
4) Pflegefamilie inklusive Lösung (Dirk Schäfer)
Die Unterbringung in Pflegefamilien kann für Kinder mit Behinderungen die beste Option sein, wenn sie nicht in ihrer Herkunftsfamilie aufwachsen können. Wie lässt sich dieser Bereich der Pflegekinderhilfe zukünftig weiterentwickeln?

Workshops am Nachmittag:

1) Erschöpfungsvermeidung
Wie schaffen wir langanhaltende, stabile Pflegeverhältnisse für Pflegekinder mit Behinderung und ihre Familien?
2) Interdisziplinäre Herausforderung in der Beratung für Familien mit behinderten Kindern
Krankenkassen-, Pflegekassenrecht, Eingliederung und Jugendhilfe, Schwerbehindertenrecht, … Wie kann sich ein Berater am besten zurechtfinden?
3) Berater sind gefragt
Was läuft gut und was fehlt Ihnen im Alltag als Berater für Pflegefamilien mit behinderten Kindern und welche Empfehlungen haben Sie, um die Situation zu verbessern? Sie sind der Profi!

Im Anschluss:

Zusammenfassung der Workshops – Welchen Auftrag nehmen wir mit?

Referenten:

Dirk Schäfer (Dipl.-Pädagoge, Dipl.-Sozialpädagoge) ist seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Siegen im Bereich Pflegekinderwesen. Pflegeverhältnisse, in denen Kinder mit Behinderung leben, finden sein besonderes Augenmerk. Herr Schäfer ist weit über seinen wissenschaftlichen Auftrag hinaus engagiert.

Kerstin Held ist Ergotherapeutin und selbst Pflegemutter. Seit 2011 ist sie im Vorstand des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V. aktiv und vertritt die Interessen von Pflegefamilien in zahlreichen Gremien (u.a. Dialogforum Berlin, Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegeelternverbände, Fachgruppe der IGFH).
Diese Fachtagung wird ermöglicht durch die Selbsthilfeförderung nach § 20h SGB V der Techniker Krankenkasse. Sie ist für Mitglieder des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V. kostenlos. Nichtmitglieder zahlen einen Kostenbeitrag von 40 Euro. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Zeitraum: 7. September 2017, 9.30 bis 17 Uhr
Tagungsort:
Maternushaus
Kardinal-Frings-Straße 1-3
50668 Köln

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17.11.2017 - 19.11.2017

Beratertagung - Das Fetale Alkoholsyndrom in seiner Gesamtheit

Kinder mit Fetalem Alkoholsyndrom in Pflegefamilien erfordern besondere Beratung und Begleitung.

Einladung folgt.

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