Teilnahme erwünscht: Sozialministerium erforscht Herausforderungen für Familien mit behindertem Kind

Vor welchen Herausforderungen stehen Familien mit einem behinderten Kind? Welche Unterstützung wäre nötig, welcher Beratungsbedarf besteht? Dies möchte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) herausfinden und hat dazu ein Forschungsprojekt gestartet.

Zielgruppe sind leibliche, Adoptiv- oder Pflegeeltern, bei denen mindestens ein Kind mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder sonstigem besonderen Unterstützungs- und Förderbedarf lebt. Konkret sind damit Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum Alter von 25 Jahren gemeint. Das Projekt soll grundlegende Fragestellungen aus der Sicht der betroffenen Eltern untersuchen.

Dazu sind Eltern aufgerufen, einen Online-Fragebogen auszufüllen. Darin soll es um die Beeinträchtigungen bzw. den Betreuungs- und Förderbedarf des Kindes, die jeweilige familiäre Situation und die persönlichen Belastungen gehen.

Die Umfrage erfolgt anonym. Das Ausfüllen soll rund 20 bis 30 Minuten dauern. Nähere Infos, auch zum Datenschutz, stehen auf der Seite der Studie.

Hier findet man den Fragebogen der BMAS-Studie.

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Eine Pflegemutter lächelt ihren Pflegesohn schräg von unten an; er zeigt ihr eine Münze dicht vor ihren Gesichtern.